#SaveTheTeich

What's going on!?

Der Teich an der Informatik-Fakultät wird verschwinden

Auf die Grünfläche hinter dem Andreas-Pfitzmann-Bau soll ein neues Gebäude für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gebaut werden. Das hat das sogenannte SIB, eine Behörde des Freistaats Sachsen so entschieden – und zwar ohne jegliche Absprache mit der TU Dresden (TUD) oder der Fakultät! Damit würde einer der beliebten, so rar gesäten Freiräume und eine der letzten verblieben Grünflächen auf dem Campus verloren gehen.

Im Namen aller Studierenden der TUD fordern die TU Umweltinitiative (tuuwi) und der Fachschaftsrat Informatik (ifsr) daher, den Bau des Gebäudes nicht an diesem Ort umzusetzen, da dieser zur Erholung zwischen den Vorlesungen, aber auch zum Kommunizieren und Austauschen von elementarer Bedeutung ist.

Damit sind sie nicht allein. Der Studierendenrat (StuRa) erklärte die Fläche erst kürzlich für besonders schützenswert und sprach sich klar gegen die Praxis der sogenannten "Nachverdichtung" auf Kosten von Grünflächen aus. Auch die studentischen Senatoren protestierten im Senat bereits deutlich gegen das Vorhaben und erhielten dabei vom Rektorat und anderen Senatsmitgliedern klare Zustimmung für ihre Kritik, die sich auch gegen die Kommunikation und grundsätzliche Vorgehensweise des SIB richtet. Die Fakultät Informatik selbst, allen voran der Dekan ist als Hauptleidtragende verständlicherweise ohnehin gegen einen Neubau "im Hintergarten", nicht zuletzt auch aufgrund der zu erwartenden Beeinträchtigungen durch die Baustelle. Zuletzt fordert die Konferenz der deutschsprachigen Informatikfachschaften auf der 47,0. Konferenz in Dresden, dass bei der vorher angesprochenen "Nachverdichtung" innerhalb von Campusgeländen bestehende begrünte Erholungsflächen weitgehend erhalten bleiben beziehungsweise vergleichbare Flächen in direkter Nähe neu geschaffen werden.

Die Ausschreibung für das Bauvorhaben läuft nur noch kurze Zeit. Dann soll sehr schnell angefangen werden zu bauen. Es gibt noch weitere Ideen, für Alternativen, ob von diesen allerdings das SIB noch überzeugt werden kann ist fraglich. Schau für Updates hier oder auf Twitter vorbei.



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